
Shadowmap: Sonne & Schatten
0.00.00 Bewertungen
App-Details
- Version
- 0.10
- Aktualisiert am
- Lizenz
- Free
- Downloads
- 10.000+
- Entwickler
- Shadowmap Technologies GmbH
- Kategorien
- Wetter
- Plattform
- Android
Screenshots








Analyse von AppCompare
Ich habe Shadowmap: Sonne & Schatten nicht als klassische Wetter-App erlebt, die mir einfach Temperatur, Regenwahrscheinlichkeit und Wind in einer Liste präsentiert. Der eigentliche Reiz liegt woanders: Die App macht sichtbar, wie sich Sonnenlicht und Schatten an einem bestimmten Ort verändern. Für mich ist das besonders interessant, wenn ich nicht nur wissen möchte, wie das Wetter wird, sondern wann ein Balkon, ein Garten, eine Hauswand oder eine Straße tatsächlich in der Sonne liegt.
Die Anwendung gehört zur Kategorie Wetter und stammt von Shadowmap Technologies GmbH. Sie ist kostenlos erhältlich, richtet sich mit der Altersfreigabe USK ab 0 Jahren an praktisch alle Nutzer und läuft ab Android 7.0. Die aktuelle Version ist 0.10. Mit über zehntausend Installationen ist sie noch kein Massenprodukt, aber genau das passt zu meinem Eindruck: Hier geht es um ein spezialisiertes Werkzeug für Menschen, die Sonnenstände nicht nur grob schätzen, sondern räumlich nachvollziehen möchten.
Mein grundlegender Ablauf mit der Sonnenkarte
Beim ersten Einsatz würde ich nicht sofort versuchen, jede Einstellung zu verstehen. Der sinnvollste Einstieg ist für mich ein konkreter Ort. Ich suche eine Wohnung, einen Garten, eine Terrasse oder einen Platz, den ich regelmäßig besuche, und beobachte anschließend, wie sich die Darstellung im Tagesverlauf verändert. Dadurch wird schnell klar, worin der Unterschied zu einer gewöhnlichen Wetter-App besteht.
Eine normale Wettervorhersage beantwortet typischerweise die Frage, ob es sonnig oder bewölkt wird. Shadowmap setzt früher an: Selbst bei klarem Himmel kann ein Platz im Schatten liegen, weil ein Gebäude, ein Baum oder ein Geländeabschnitt die Sonne verdeckt. Die App hilft mir, diesen Unterschied auf der Karte zu erkennen. Das ist keine Nebensache, wenn ich einen Tisch im Freien aufstellen, Pflanzen platzieren oder einen geeigneten Treffpunkt auswählen möchte.
Ich beginne mit einer groben Ortsauswahl und verschiebe dann den Zeitpunkt. Dabei ist es hilfreicher, nicht nur den aktuellen Moment anzusehen, sondern mehrere Tageszeiten miteinander zu vergleichen. Ein Balkon kann am Vormittag angenehm hell sein und am Nachmittag vollständig im Schatten liegen. Ein Garten kann umgekehrt erst später brauchbares Sonnenlicht bekommen. Die Stärke der App entsteht also nicht aus einem einzelnen Blick, sondern aus dem Vergleich.
Für eine wiederkehrende Entscheidung würde ich mir einen kleinen Ablauf angewöhnen: zuerst den Ort festlegen, danach den gewünschten Tag oder Zeitpunkt prüfen und anschließend die Karte langsam durch den Tagesverlauf bewegen. Erst danach würde ich entscheiden. Wer nur kurz auf eine farbige Fläche schaut, übersieht leicht, dass sich die Situation schon kurze Zeit später deutlich ändern kann.
Genau hier liegt ein praktischer Vorteil gegenüber dem Blick aus dem Fenster. Der eigene Eindruck ist immer auf den aktuellen Moment begrenzt. Die Karte erlaubt mir dagegen, einen Tagesablauf gedanklich vorwegzunehmen. Das ist besonders nützlich bei Besichtigungen, Umzügen und Veranstaltungen im Freien, wenn ich den Ort nicht jeden Tag zu unterschiedlichen Uhrzeiten aufsuchen kann.
Lesenswert vor deiner Entscheidung

Waze macht den Verkehr zur Gemeinschaftssache – doch Ausweichrouten belasten die Nachbarschaft

Google Play Bücher macht Lesen bequem, aber selten gemeinschaftlich

Zu Facebook wechseln: Was Gruppen, Veranstaltungen und Kontakte wirklich ändern

Ludo King® macht aus einer schnellen Würfelrunde eine Verabredung

Messenger: Wie Meta soziale Nähe in mobile Macht verwandelt

Canva im Alltag: Wann sich die Kreativ-App wirklich lohnt
Ein realistischer Alltagseinsatz: Balkon, Pflanzen und Sitzplatz
Ein typisches Beispiel wäre die Planung eines Balkons. Ich möchte vielleicht einen kleinen Tisch so aufstellen, dass dort morgens Kaffee getrunken werden kann, ohne dass die Fläche schon früh stark aufgeheizt wird. Gleichzeitig sollen einige Pflanzen ausreichend Licht erhalten. Statt nur nach der Himmelsrichtung zu raten, kann ich verschiedene Positionen und Tageszeiten miteinander vergleichen.
Der wichtige Schritt ist dabei, die Karte nicht als exakte Entscheidung für jede einzelne Pflanze zu behandeln. Ein Schattenbereich auf dem Bildschirm bedeutet nicht automatisch, dass jede Stelle gleich dunkel ist. Balkongeländer, Vorsprünge, Nachbargebäude und die tatsächliche Höhe können den Eindruck verändern. Für mich ist die App deshalb am besten als Planungs- und Vergleichswerkzeug geeignet, nicht als Ersatz für die eigene Kontrolle vor Ort.
Dasselbe gilt für einen Garten. Ich kann prüfen, wo ein Liegestuhl am Nachmittag stehen könnte oder welche Ecke vermutlich länger direktes Licht erhält. Für empfindliche Pflanzen würde ich die Anzeige mit Beobachtungen über mehrere Tage kombinieren. Der konkrete Nutzen liegt darin, dass ich schneller erkenne, welche Bereiche überhaupt interessant sind, bevor ich mit Maßband, Notizen und mehreren Ortsbesuchen weiterplane.
Was die App anders macht als eine gewöhnliche Wettervorhersage
Ich würde Shadowmap nicht installieren, wenn ich ausschließlich Regenwarnungen, Temperaturen oder eine einfache Tagesprognose suche. Dafür sind etablierte Wetter-Apps meist übersichtlicher und unmittelbarer. Sie zeigen mir schneller, ob ich eine Jacke brauche oder ob ein Spaziergang wahrscheinlich trocken bleibt.
Die Stärke dieser Anwendung liegt in der räumlichen Perspektive. Sie beantwortet nicht bloß, ob die Sonne scheint, sondern wo ihr Licht ankommt. Dadurch eignet sie sich für Fragen, die klassische Wetter-Apps kaum abdecken: Wann bekommt eine Hausfassade direktes Licht? Welche Straßenseite ist auf einem längeren Weg wahrscheinlich heller? Wo könnte eine Sitzfläche zu einer bestimmten Uhrzeit noch in der Sonne liegen?
Diese Spezialisierung ist zugleich die erste Einschränkung. Wer eine vollständige Wetterzentrale erwartet, könnte die App als zu eng empfinden. Ich sehe sie eher als Ergänzung: Die Wetter-App liefert den meteorologischen Rahmen, Shadowmap hilft mir bei der räumlichen Interpretation des Sonnenlichts.
Welche Einstellungen und Gewohnheiten sich wirklich lohnen
Bei einer solchen Anwendung entscheidet nicht nur die Kartenansicht über den Nutzen. Viel wichtiger ist, wie sorgfältig ich Ort und Zeitpunkt auswähle. Ich würde mir angewöhnen, die Position nicht unnötig grob zu setzen. Für eine allgemeine Stadtplanung reicht eine größere Umgebung, für einen Balkon oder einen bestimmten Gartenabschnitt sollte ich möglichst nah an den tatsächlichen Standort heranzoomen.
Ein zweiter sinnvoller Check betrifft die Perspektive auf das Gelände. Eine Karte kann Gebäude und Umgebung als räumliche Hindernisse berücksichtigen, aber ich sollte die Darstellung nicht blind mit der Realität gleichsetzen. Ein hoher Baum verändert seinen Schatten anders als eine kompakte Hauswand. Außerdem können saisonale Veränderungen, etwa Laub an Bäumen, die tatsächliche Lichtmenge beeinflussen. Die App hilft mir, ein Muster zu erkennen; sie nimmt mir die Beurteilung vor Ort nicht vollständig ab.
Mein wichtigster Tipp: Vergleiche immer mehrere Zeitpunkte statt nur einen Screenshot gedanklich festzuhalten. Ein einzelner Zeitpunkt kann eine falsche Sicherheit erzeugen. Wenn ich einen Platz für zwei Stunden nutzen möchte, interessiert mich nicht nur der Beginn, sondern auch, ob der Schatten während dieser Zeit wandert. Gerade bei einem Mittagessen, einer Lernpause oder einem Fototermin kann dieser Verlauf wichtiger sein als die Situation beim Start.
Für wiederkehrende Orte lohnt sich außerdem ein persönliches Schema. Ich würde beispielsweise morgens, mittags und am späten Nachmittag prüfen und die Ergebnisse in einfache Kategorien einordnen: direktes Licht, wechselnder Schatten oder überwiegend abgeschirmt. Das ist keine zusätzliche Funktion, die ich der App zuschreibe, sondern eine Arbeitsweise, mit der sich die Karteninformation besser in eine praktische Entscheidung übersetzen lässt.
Auch die Bedienung sollte ich nicht unnötig kompliziert machen. Wenn ich nur schnell entscheiden möchte, ob ein bestimmter Wegabschnitt sonnig sein könnte, reicht eine kurze Orts- und Zeitprüfung. Für eine größere Planung nehme ich mir mehr Zeit und vergleiche mehrere Punkte. Diese Unterscheidung verhindert, dass jede kleine Frage zu einer langen Analyse wird.
Ein nützlicher Umgang mit Tagesplanung
Bei einem Ausflug würde ich zuerst den Zielort und danach die geplante Aufenthaltsdauer betrachten. Wenn ich beispielsweise einen Platz im Freien für den Nachmittag auswähle, prüfe ich nicht nur, ob dort irgendwann Sonne ankommt. Ich möchte wissen, ob der Bereich auch dann noch passend ist, wenn ich tatsächlich dort sitzen will.
Für Spaziergänge kann die Anwendung ebenfalls interessant sein, allerdings mit einer Einschränkung: Ein Weg besteht aus vielen kleinen Abschnitten. Ich würde deshalb nicht versuchen, jeden Meter zu analysieren. Sinnvoller ist es, markante Stellen zu prüfen, etwa einen Park, einen Platz mit Sitzbänken oder eine längere Straße zwischen hohen Gebäuden. So bleibt die Planung schnell genug, ohne dass der praktische Nutzen verloren geht.
Bei einer Wohnungsbesichtigung kann ich die App als Vorbereitung verwenden. Ich kann mir ansehen, wie die Umgebung zu unterschiedlichen Tageszeiten beleuchtet wird, und anschließend vor Ort gezielt auf Fenster, Balkone und angrenzende Gebäude achten. Das ersetzt keine Besichtigung zu mehreren Uhrzeiten, kann aber helfen, die richtigen Fragen zu stellen und nicht nur vom aktuellen Eindruck abhängig zu sein.
Schnellere Muster für regelmäßige Nutzer
Nach einigen Durchläufen würde ich nicht jedes Mal bei null beginnen. Ich würde mir für häufig genutzte Orte eine feste Reihenfolge merken: Standort öffnen, Zeitpunkt setzen, Tagesverlauf prüfen und anschließend die entscheidende Fläche betrachten. Diese Gewohnheit spart mehr Zeit als das wahllose Ausprobieren von Ansichten.
Ein weiterer schneller Ansatz ist die Rückwärtsplanung. Wenn ich weiß, dass ich um eine bestimmte Uhrzeit auf einer Terrasse sitzen möchte, starte ich nicht mit dem aktuellen Sonnenstand, sondern prüfe direkt diesen Zeitraum und verschiebe ihn anschließend etwas nach vorn und hinten. So erkenne ich, ob die Entscheidung robust ist oder nur in einem sehr kurzen Fenster funktioniert.
Für Fotografen, Radfahrer und Spaziergänger kann es sinnvoll sein, zuerst die Lichtstimmung am Ziel zu prüfen und erst danach die Route anzupassen. Ein Motiv, das morgens interessant wirkt, kann am Nachmittag durch Schatten völlig anders aussehen. Die App macht diesen Wechsel sichtbar, ohne dass ich mehrere Testbesuche einplanen muss.
Ich würde außerdem vermeiden, die farbliche Darstellung isoliert zu bewerten. Entscheidend ist die Bewegung über die Zeit. Wenn eine Fläche nur kurz direkt beleuchtet wird, ist das etwas anderes als ein Bereich, der über einen langen Zeitraum stabil in der Sonne liegt. Dieser Unterschied ist leicht zu übersehen, wenn ich nur auf das Erscheinungsbild eines einzigen Moments achte.
Ein nicht ganz offensichtlicher Vorteil ist die bessere Kommunikation mit anderen. Wenn mehrere Personen über den passenden Treffpunkt diskutieren, lässt sich die Entscheidung auf einen konkreten Ort und eine konkrete Zeit beziehen. Statt zu sagen, dass eine Ecke „wahrscheinlich sonnig“ ist, kann ich den Verlauf gemeinsam prüfen. Das reduziert Missverständnisse, vor allem wenn jemand Schatten, Helligkeit und Wärme unterschiedlich empfindet.
Wo Genauigkeit und Erwartungen an Grenzen stoßen
So hilfreich die Kartenansicht ist, sie sollte nicht als perfekte Simulation verstanden werden. Die reale Lichtwirkung hängt von Details ab, die sich nicht immer vollständig aus einer Karte ablesen lassen. Kleine Vorsprünge, Markisen, Hecken, Baustellen oder sich verändernde Bäume können das Ergebnis beeinflussen. Für eine grobe Planung ist das kein großes Problem, für eine präzise bauliche Entscheidung wäre ich vorsichtiger.
Auch die menschliche Wahrnehmung spielt eine Rolle. Ein Bereich kann auf der Karte als sonnig erscheinen, während er sich wegen Wind, reflektierter Helligkeit oder aufgeheizter Oberflächen ganz anders anfühlt. Umgekehrt kann ein heller Schattenplatz angenehm sein. Die App beantwortet vor allem die Frage nach der direkten Sonneneinstrahlung, nicht jede Frage nach Komfort oder Temperatur.
Wer eine komplette Wettervorhersage benötigt, sollte deshalb eine andere Anwendung ergänzend nutzen. Die hier betrachtete App ist nicht die beste Wahl für eine schnelle Entscheidung über Regenkleidung oder Gewitter. Ihre Aufgabe ist enger und dadurch in ihrem Spezialgebiet interessanter.
Ein weiterer Punkt ist die Lernkurve. Die Grundidee ist schnell verständlich, aber der wirkliche Nutzen entsteht erst, wenn ich Zeitverläufe bewusst vergleiche. Nutzer, die nur eine sofortige Zahl oder ein kurzes Ja-Nein-Ergebnis erwarten, könnten die Kartenlogik zunächst als weniger direkt empfinden. Ich musste mich daran gewöhnen, dass die Antwort nicht in einem einzelnen Wert steckt, sondern in der Kombination aus Ort, Zeitpunkt und Schattenbewegung.
Die kostenlose Nutzung senkt die Einstiegshürde. Gleichzeitig weist die App In-App-Käufe von 9,99 Euro bis 599,99 Euro bei Abrechnung über Google Play aus. Für mich ist deshalb wichtig, vor einer intensiven Nutzung genau zu prüfen, welche Funktionen im eigenen Ablauf benötigt werden und welche nicht. Die große Preisspanne macht deutlich, dass die Anwendung unterschiedliche Nutzungsmodelle abdecken kann; sie ist aber auch ein Grund, nicht gedankenlos Käufe auszulösen.
Für gelegentliche private Fragen würde ich zunächst mit dem kostenlosen Einstieg arbeiten und beobachten, ob die Darstellung meinen Bedarf tatsächlich erfüllt. Wer die App beruflich oder sehr regelmäßig einsetzen möchte, sollte sich dagegen bewusst mit den verfügbaren Kaufoptionen beschäftigen. Entscheidend ist nicht, möglichst viele Möglichkeiten freizuschalten, sondern ob der zusätzliche Umfang den eigenen Planungsprozess wirklich verbessert.
Für wen sich Shadowmap besonders eignet
Ich sehe einen klaren Nutzen für Menschen mit Balkon, Terrasse oder Garten, die Sitzplätze und Pflanzen besser planen möchten. Auch bei der Suche nach einer Wohnung kann die Sonnenkarte eine sinnvolle Ergänzung sein, weil sie den Blick auf die Umgebung über den aktuellen Besichtigungstermin hinaus erweitert.
Outdoor-Fotografen, Veranstalter kleiner Treffen und Reisende können ebenfalls profitieren. Wer einen Ort zu einer bestimmten Tageszeit erleben oder fotografieren möchte, erhält eine bessere Grundlage für die Planung. Für Radfahrer und Spaziergänger ist die App vor allem dann interessant, wenn Schatten und direkte Sonne die angenehme Streckenwahl beeinflussen.
Weniger geeignet ist sie für Nutzer, die nur eine möglichst einfache Wetterübersicht suchen. Wenn ich morgens in wenigen Sekunden wissen möchte, ob Regen erwartet wird, ist eine klassische Wetter-App die passendere Wahl. Auch wer keine ortsbezogenen Lichtfragen hat, wird den zusätzlichen Kartenblick vermutlich selten brauchen.
Ich würde die Anwendung außerdem nicht als alleinige Grundlage für teure Bau- oder Kaufentscheidungen verwenden. Bei solchen Fragen sind echte Besichtigungen, bauliche Pläne und die Beobachtung vor Ort weiterhin wichtig. Shadowmap kann die Vorbereitung verbessern, aber sie ersetzt nicht jede andere Informationsquelle.
Mein Urteil nach dem bewussten Einsatz
Mein Eindruck ist, dass Shadowmap genau dann stark wird, wenn ich sie als wiederverwendbares Planungswerkzeug behandle. Einmaliges Öffnen und flüchtiges Betrachten zeigt die Idee, aber erst feste Abläufe machen sie im Alltag wertvoll. Ort auswählen, mehrere Zeitpunkte vergleichen und die Ergebnisse mit der realen Umgebung abgleichen: Das ist für mich die zuverlässigsten Nutzungsmethode.
Die App ist nicht deshalb interessant, weil sie eine gewöhnliche Wettervorhersage besonders umfangreich ersetzt. Sie ist interessant, weil sie eine konkrete Lücke schließt. Zwischen „Die Sonne scheint“ und „Dieser Platz bekommt um diese Zeit direktes Licht“ liegt ein großer praktischer Unterschied. Genau diesen Unterschied macht die Anwendung verständlicher.
Version 0.10 wirkt in diesem Zusammenhang wie ein Hinweis darauf, dass ich keine überladene Allzweck-App erwarten sollte. Mein Rat wäre, die Bedienung zunächst an einem vertrauten Ort zu testen und erst danach größere Planungen damit vorzunehmen. So merke ich schnell, ob die Kartenansicht für meine Umgebung und meine Fragen hilfreich genug ist.
Meine Empfehlung fällt deshalb bewusst spezialisiert aus: Für Sonnen- und Schattenplanung auf Dach, Straße, Balkon oder im Garten ist Shadowmap eine ungewöhnliche und nützliche Ergänzung. Für allgemeine Wetterinformationen würde ich bei einer klassischen Wetter-App bleiben. Wer diese Grenze versteht und mit Zeitverläufen arbeitet, bekommt ein Werkzeug, das aus einer vagen Vermutung eine deutlich besser begründete Ortsentscheidung machen kann.
Vorteile
- Präzise Sonnen- und Schattenverläufe für die Tagesplanung
- Interaktive Karten erleichtern die Suche nach sonnigen Orten
- Unterstützt verschiedene Kartenansichten und Standortabfragen
- Nützlich für Fotografie
- Architektur
- Gartenplanung und Outdoor-Aktivitäten
- Zeigt Sonnenauf- und -untergang sowie relevante Lichtphasen übersichtlich
Nachteile
- Viele erweiterte Funktionen sind nur in der Premium-Version verfügbar
- Die Karten- und 3D-Daten können auf älteren Geräten langsam laden
- Ohne GPS oder manuelle Suche ist die Nutzung weniger komfortabel
- Für genaue Ergebnisse wird eine aktive Internetverbindung benötigt
- Die Vielzahl an Einstellungen kann anfangs etwas unübersichtlich wirken
Häufig gestellte Fragen zu Shadowmap: Sonne & Schatten
Was ist Shadowmap: Sonne & Schatten und wofür kann ich die App nutzen?
Shadowmap: Sonne & Schatten ist eine Karten- und Visualisierungs-App, mit der sich der Verlauf von Sonne und Schatten an verschiedenen Orten nachvollziehen lässt. Nach der Auswahl eines Standorts können Nutzer sehen, aus welcher Richtung das Sonnenlicht kommt und wie sich Schatten im Tagesverlauf verändern. Das ist besonders hilfreich für Fotografie, Immobilienbesichtigungen, Gartenplanung, Architektur, Outdoor-Aktivitäten oder die Suche nach einem sonnigen Platz.
Wie genau sind die Sonnen- und Schattenberechnungen in Shadowmap?
Die App berechnet Sonnenstand, Sonnenrichtung und Schatten anhand von Standort, Datum, Uhrzeit und geografischen Daten. Die Ergebnisse sind für die Planung in der Regel sehr nützlich, sollten aber nicht als millimetergenaue Vermessung verstanden werden. Gebäude, Bäume, Geländeformen und andere Hindernisse können in den zugrunde liegenden Kartendaten unvollständig sein. Für professionelle Bau- oder Vermessungsprojekte sind daher zusätzliche Messungen und Fachsoftware empfehlenswert.
Benötigt Shadowmap: Sonne & Schatten eine Internetverbindung oder GPS?
Für die Kartendarstellung und das Laden bestimmter Orts- oder Geländedaten wird normalerweise eine Internetverbindung benötigt. Der aktuelle Standort kann über GPS beziehungsweise die Standortdienste des Smartphones ermittelt werden, die Nutzung ist jedoch nicht zwingend auf den eigenen Standort beschränkt. Wer einen anderen Ort untersuchen möchte, kann diesen meist direkt auf der Karte suchen oder auswählen. Die Genauigkeit hängt dabei auch von den aktivierten Standort- und Kartendaten ab.
Ist Shadowmap kostenlos oder gibt es kostenpflichtige Funktionen?
Shadowmap kann grundsätzlich kostenlos installiert werden, wobei je nach Version, Plattform und aktuellem Angebot bestimmte Funktionen eingeschränkt oder nur nach einem Upgrade verfügbar sein können. Dazu können beispielsweise erweiterte Kartenansichten, zusätzliche Darstellungsoptionen oder spezielle Analysewerkzeuge gehören. Vor dem Download beziehungsweise vor dem Abschluss eines Abonnements sollten Nutzer die Angaben im jeweiligen App Store prüfen, da Preise, Testzeiträume und enthaltene Leistungen geändert werden können.
Für wen lohnt sich der Download von Shadowmap besonders?
Die App eignet sich für alle, die den Einfluss von Sonnenlicht und Schatten an einem konkreten Ort besser einschätzen möchten. Fotografen können passende Lichtstimmungen planen, während Hausbesitzer und Mieter die Besonnung eines Balkons, Gartens oder Grundstücks untersuchen können. Auch Wanderer, Reisende, Architekten und Immobilieninteressierte profitieren von der visuellen Darstellung. Für einfache Alltagsfragen ist die Bedienung meist schnell verständlich, bei komplexen Bauvorhaben ersetzt sie jedoch keine professionelle Planung.






















